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Satellitenanlagen

Satellitenfernsehen ist die Übertragung von Fernsehprogrammen via Fernsehsatelliten direkt an den Zuschauer, ohne Umwege über terrestrisch übertragene bzw. durch Kabelnetze übertragene Fernsehsignale.



In Mitteleuropa empfangbare und per Satellit übertragene Fernsehprogramme werden beispielsweise von den Astra- oder Eutelsat-Satelliten ausgestrahlt.
Zum Empfang von Satellitenfernsehen wird eine Parabolantenne mit LNB sowie ein Satellitenreceiver benötigt.



Geschichte des Satelliten-Fernsehens [13 KB]  
Viele Frequenzen ermöglichen viele Programme. Satellitenfernsehen ist heute anderen Rundfunk-Übertragungsverfahren wie Kabelfernsehen (DVB-C) oder terrestrischem Rundfunk (DVB-T) im Bereich der Programmauswahl weit überlegen, da für den Direktempfang ein großer Frequenzbereich zur Verfügung steht (z. B. im Ku-Band 2,05 GHz Bandbreite im Bereich von 10,7 bis 12,75 GHz). Pro Satellit werden zudem zwei Polarisationsebenen genutzt (meist horizontal und vertikal, seltener links- und rechtsdrehend). Deshalb kann dieser Frequenzbereich doppelt genutzt werden (4,1 GHz Bandbreite). Die Satelliten-Schüssel kann nur Signale von der Stelle im Himmel (Sat-Position) empfangen, auf die Sie ausgerichtet ist. An jeder Sat-Position können mehrere Satelitengruppen stationiert sein, die aus mehreren Satelliten bestehen. Alle Satelliten einer Sat-Position teilen sich die 4 GHz Bandbreite, sofern sie alle auf dasselbe Empfangsgebiet ausgerichtet sind.  
Für den Empang des Satellitenfernsehens ist eine Parabolantenne, ein LNB und ein Satelliten-Receiver notwendig. Die Parabolantenne wird auf den gewünschten Satelliten ausgerichtet und bündelt durch Ihre Form, die empfangenen Daten auf das LNB. Das LNB überträgt die Daten über eine Koaxleitung zum Receiver, dieser wandelt die Daten in ein Sichtbares Bild um.  
Unicable Die Wahl eines zu empfangenden Transponders erfolgt bei einer Unicable-Verteilung durch DiSEqC-Steuersignale die zwischen Innenleiter und Außenschirm des Koaxialkabels als Überlagerung der Fernspeisespannung an das LNB, an den Unicable-Multischalter übertragen werden.
Anstatt einem kompletten ZF-Band (950−2150 MHz = 1,2 GHz) stellt der im Unicable-LNB oder Unicable-Multischalter enthaltene Channel-Router nur den zum Empfang gewünschten Transponder bereit. So können an einem Koaxialkabel mehrere DVB-S-Receiver betrieben werden, was eine einfache Verkabelung in Strang-Topographie (Serienschaltung der Antennendosen) ermöglicht. Unicable ermöglicht einen uneingeschränkten Programmumfang und eignet sich insbesonderes für eine Nachrüstung von bestehenden Etagenwohnungen mit Satellitenfernsehen. Ein bestehendes Koaxialkabel in die Wohnung mit in Serie geschalteten Antennendosen kann weiterverwendet werden, mehrere DVB-S-Empfänger können lediglich nach einem Antennendosentausch in der Wohnung betrieben werden. Bei dieser Lösung ist es von Vorteil, wenn in jede Wohnung ein eigenes Kabel führt. So kann jede Wohnung mit einer eigenen Umschaltmatrix (z.B. EXR501 von Kathrein) verbunden werden. Dies ermöglicht das Anschließen von bis zu 4 Single- oder zwei Twin-Receivern pro Wohnung. Verschiedene Wohnungen können sich so auch nicht gegenseitig stören. Schließlich muss geprüft werden, ob die vorhandenen Kabel SAT-tauglich sind. Am Ort der bisherigen Einspeisung (meist Keller) sind Neuverkabelungen notwendig.  
Einkabelsystem Ein Einkabelsystem beschränkt den Empfang bewusst auf ein einziges ZF-Band (950−2150 MHz = 1,2 GHz). Eine Vorauswahl wählt meist als Basisfrequenzband das Astra-High-Band mit 11,75−12,75 GHz horizontal; dieses ermöglicht bereits den Empfang von ca. 300 deutschsprachigen Radio- und Fernsehprogrammen. Weitere zusätzliche Transponder anderer Satellitenebenen werden durch Frequenzumsetzer in das Basis ZF-Band einkopiert. Ein solches ist aber wegen der Konzentration der deutschsprachigen Sat-Programme auf Astra-Horizontal-High optional. Nachdem ein zur Verfügung stehendes Frequenzband im Frequenzumfang beschränkt ist, muss wie im Kabelfernsehen eine Selektion der zum Empfang gewünschten Programme erfolgen. Ein entstehendes HF-Signal kann anschließend ohne Fernspeisung und Steuersignale vereinfacht in einer beliebig strukturierten Antennenanlage in ausgedehnten Wohnanlagen über ein einziges Koaxialkabel (keine Neuverkabelung notwendig) verteilt werden. 


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