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Bewegungsmelder geben Sicherheit










Bewegungsmelder machen einem automatisch das Licht an, wenn man nach Hause kommt. Sie schalten auch eine unnütze Beleuchtung aus, wenn jemand seinen Weg von der Garage zur Haustür gefunden hat. Sie können einem aber auch solch eine Tür öffnen. Ungebetene Gäste schrecken sie mit plötzlich stark leuchtenden Strahlern im Vorgarten ab. Oder sie alarmieren leise, still und heimlich die Zentrale eines Sicherheitsdienstes, damit jemand kommt und für Ordnung sorgt, oder nach dem Rechten schaut.

Wie aber merkt ein Bewegungsmelder, wenn sich in seinem Überwachungsraum etwas bewegt, dass sich jemand dem Hauseingang nähert oder einen Raum betritt?
Bewegungsmelder registrieren schwanken: Schwankungen der für uns nicht sichtbaren Wärmestrahlung. Da sind elektromagnetische Wellen im längerwelligen infraroten Bereich. Auch der Mensch ist ein Infrarot-Sender. Seine Hauttemperatur liegt bei rund 27 Grad Celsius. Bei dieser Temperatur hat die Wärmestrahlung eine Wellenlänge von etwa 10 Mikrometern (zehn millionstel Meter).
Nähert sich ein Mensch dem Bewegungsmelder, fangen kleine Linsen die Wärmestrahlung auf. Die Strahlen treffen auf hochempfindliche Sensoren. Diese Sensoren bestehen aus einem aus Kristallen bestehenden kristallinen oder keramischen Material. Die auf Wärme reagierende wärmesensible Schicht der Sensoren ist nur wenige tausendstel Millimeter dünn. Aber sie versetzt den Bewegungsmelder in die Lage, Temperaturänderungen von nur einem Grad zu registrieren. Die Linsen, die für Bewegungsmelder verwendet werden, sind so genannte Fresnellinsen. Sie sind nur wenige zehntel Millimeter dick. Für jede Blickrichtung braucht der Bewegungsmelder eine Linse. Die Optik ist dementsprechend komplex. Sie besteht aus bis zu hundert Linsenelementen, die aus thermoplastischem Kunststoff gefertigt sind. Bis zu 16 Meter weit kann ein Bewegungsmelder heute blicken. Mit Erfassungswinkeln bis zu 280 Grad vermag er, richtig angebracht, sogar um die Ecke zu schauen.
Die Elektronik des Bewegungsmelders kann die Geschwindigkeit der Wärmequellen erkennen. Sie kann zum Beispiel unmenschlich langsame Bewegungen herausfiltern. Damit werden Fehlschaltungen - wenn sich etwa vor dem Melder langsam schwingende Aste bewegen – vermieden. Nur das Wetter setzt der Technik nach wie vor Grenzen. Schlechte Sicht bei Regen, Nebel oder Schnee und hohe Temperaturen beeinträchtigen die Reichweite und Funktion des Bewegungsmelders. Hindernisse wie Glasscheiben oder Buschwerk ziehen grundsätzliche Grenzen. Allerdings sind Bewegungsmelder nicht nur außerhalb von Gebäuden nützlich. Auch in Innenräumen ersetzen sie Lichtschalter, helfen Strom sparen und verbessern die Sicherheit.



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